Es reicht nicht, professionell zu sein

„Von uns können Sie professionelle Leistungen erwarten“, bedeutet nichts anderes, als dass ich sicher sein kann, dass ich eine Rechnung erhalten werde. Nicht mehr und nicht weniger.

Professionell ist, wer Geld für seine Leistung nimmt

Jeder ist professionell, sobald er eine Leistung gegen Geld anbietet bzw. eine Tätigkeit als Beruf ausübt. Die Frage ist nur, ob er oder sie Kunden für diese Leistung findet, die bereit sind, das Entgelt zu bezahlen. Professionell sagt also weder etwas über die Leistung an sich noch über die Qualität oder den Nutzen einer Leistung aus.

Es ist schon fast bizarr zu lesen: „Stiftung xyz – sozial und professionell.“ Oder „Pfarreiliche Soziale Arbeit – professionell und menschlich“, „Akustik xzy – professionell und persönlich“, „Pflege- und Betreuungsberichte professionell schreiben“, „Professionell Schnauzbart für Männer“.

Mehr als nur ein Hobby

Natürlich interpretieren einige mehr in das Wort „Professionalität“, nämlich, dass man von ausgebildetem Personal bedient wird und es sich nicht einfach um eine Freizeitbeschäftigung handelt. Wir erhoffen uns, dass diese Ausgebildeten es wenigstens ein wenig besser machen, als diejenigen, die dieselbe oder eine ähnliche Leistung anbieten, jedoch keinen Abschluss vorweisen können.

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Wurden Sie jedoch nicht ebenfalls schon eines Besseren belehrt? Viele, die eine Passion für ein Thema entwickeln, sind oft mindestens so gut, wenn nicht sogar besser, auch wenn Sie vielleicht nicht die entsprechende Grundausbildung mit Zertifikat abgeschlossen haben. Und es gibt nicht wenige, die ihrer Passion gefolgt sind, ihr Studium oder ihre Ausbildung abgebrochen und ihren Traum realisiert haben. Einer davon war Steve Jobs.

Ist professionell auch seriös?

Soziale Werke und NPO nutzen das Wort Professionalität, um aufzuzeigen, dass sie seriöse Arbeit leisten und man ihnen vertrauen kann bzw. soll. Statt von „professionell“ zu sprechen, wäre es nicht sinnvoller, Begriffe wie „seriös“ und „Vertrauen“ zu verwenden? Natürlich wäre dies nicht nur zu behaupten, sondern ebenfalls nachzuweisen.

Professionalität ist … echt jetzt?

Einige erklären, dass professionelle Arbeit etwas mit Einfühlungsvermögen und mit Liebe zu sich selbst zu tun hat. Andere behaupten, dass man Professionalität über einen längeren Zeitraum üben muss. Oder, dass wer professionell ist, immer Verantwortung übernehmen muss. Was halten Sie davon?

Erfolg braucht mehr, als nur professionell zu sein

Wie auch immer. „Ordentlich“ ausgebildet oder nicht. Wer Geld nimmt ist professionell. Und das reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein.

Differenzierung und Einzigartigkeit

Wer sich erfolgreich von seinen Mitbewerbern abheben will, muss sich differenzieren. Es muss klar ersichtlich sein, wofür ein Unternehmen steht, für welches Kundenproblem es zuständig ist und was seine individuelle, einzigartige Lösung dafür ist. D.h. wir müssen zunächst die Positionierung klären.

Danach geht es um die Spezialisierung. Damit jemand hervorragend in einem Fachgebiet ist, braucht es dazu einen entsprechenden Wissens- und Erfahrungsaufbau. Durchschnittlich wird mit 10‘000 Stunden gerechnet. Einige sind schneller andere brauchen länger.

Geschäftsmodell-Definition

Ausgehend von diesen Eckpfeilern kann dann das Geschäftsmodell definiert bzw. bei bestehenden Unternehmen überprüft und allenfalls angepasst werden. Also das Leistungsangebot (Value Proposition – Produkte und Dienstleistungen), Kundensegmentierung, Vertriebs- und Interaktionskanäle, das Kundenbeziehungsmanagement, die Schlüsselaktivitäten und -Ressourcen sowie das Partnernetzwerk, und auch die Kosten- und Erlösstrukturen.

Service ist, einem anderen einen Nutzen zu stiften

Egal, was Sie tun, es geht immer darum, einer anderen Person, einen Nutzen zu stiften. Ihre Kunden und der Service, den Sie bieten, müssen daher im Zentrum Ihrer Überlegungen stehen. Vielleicht müssen Sie Kundengruppen unterscheiden. Zum Beispiel müssen sich spendenfinanzierte Unternehmen ebenfalls überlegen, wie sie nicht nur den Begünstigten, sondern auch ihren Gönnern und Spendern einen Nutzen stiften können. Andere Unternehmen müssen vielleicht «nur» Unternehmens- von Privatkunden unterscheiden. Vergessen Sie bei diesen Überlegungen Ihre Mitarbeitenden und Geschäftspartner nicht. Auch sie sind im weitesten Sinne Kunden von Ihnen. Bei der eigentlichen Leistungserbringung geht es dann jeweils um den individuell erlebbaren Nutzen.

Es ist die Wirkung, die zählt

Entscheidend ist, was bei den Kunden ankommt, was diese erleben und wie sie es empfinden. Wirkung ist nicht dasselbe wie Leistung. Sie können so viel leisten, wie Sie wollen. Wenn es die gewünschte Wirkung verfehlt, dann erzeugen Sie eine reine Blindleistung. Durch eine wirkungsorientierte Analyse Ihres Geschäftsmodells können Sie oft massiv Kosten einsparen.

Prozesskompetenz

Um Ihre Kostentreiber zu identifizieren, müssen Sie Ihre Prozesse analysieren. Welches sind die Prozessauslöser? Können diese allenfalls so reduziert werden, dass Prozesse nicht oder weniger oft durchgeführt werden müssen? Natürlich ohne, dass die Wirkung bzw. der Kundennutzen darunter leiden. Wie können Prozesse effizienter abgewickelt werden? Und gehen wir überhaupt von den «richtigen» Prozessen aus? Viele definieren ihre Prozesse aus einer Innensicht und vergessen dabei, dass es immer um die Kunden geht. Orientieren Sie sich daher an den Kundenprozessen und am Kunden-Lebensprozess: Privatkunden – von der Wiege bis zur Bahre; Unternehmenskunden – von der Gründung bis zur Liquidation oder zum Verkauf (Exit).

Tun Sie es!

Doch die schönsten Konzepte und Strategien nützen nicht, wenn wir nicht ins Handeln kommen. Ein Problem dabei ist, dass viele es von Anfang an perfekt machen wollen. Doch, was es wirklich braucht, finden wir erst heraus, wenn wir mit echten Kunden zu tun haben. Daher gilt: “Man muss nicht grossartig sein, um zu starten. Man muss starten, um grossartig zu werden.“

Seien Sie mehr als nur professionell. Werden Sie grossartig und starten Sie am besten gleich heute!

Ich wünsche Ihnen viele begeisterte Fan-Kunden, die wiederkommen und Sie weiterempfehlen.

Ihr Roger Schmid (the black elephant)

PS. Falls Sie anstehen oder Fragen haben sollten, lassen Sie uns unverbindlich über Ihre Situation und Ihre Potenziale sprechen. https://theblackelephant.ch/kundenzentrierte-strategie/

PS1. Falls Sie noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, das Sie, Ihre Mitarbeitenden, Ihre Kunden und/oder Ihre Geschäftspartner weiterbringt: Wie wär’s mit meinem Buch «Der Kunde ist dein grösster Fan»? https://theblackelephant.ch/kunde-ist-dein-fan/

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